Gruppenreise Südafrika 2019

Vom Krügerpark ans Kap

Die Anreise

Mit South African Airways ging es für 23 reiselustige Teilnehmer von Frankfurt nach Johannesburg, wo wir auch gleich am frühen Morgen von unserem Reiseleiter Daniel empfangen wurden und sogleich eine Tour durch Soweto mit der Einheimischen „ Queen“  unternommen haben, die uns viel über die Townships erzählte. Dann führte uns der Weg nach Pretoria mit Besuch des Apartheidsmuseums bevor wir im Hotel eincheckten.

Krüger Nationalpark

Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück waren wir auch wieder aufnahmebereit für das Parlamentsgebäude sowie der Fahrt entlang der wunderschönen Panoramaroute Richtung Krüger Park und unserem Übernachtungshotel für 2 Tage, die Sefapane Lodge. Hier erwartete uns unsere erste Pirschfahrt in offenen Safarifahrzeugen. Der Eingang war keine 5 Minuten Fahrzeit vom Hotel entfernt und so begrüßten uns schon bald die ersten Impalas, Giraffen und jede Menge Elefanten im Sonnenuntergang.

Nach einer weiteren Pirschfahrt am Morgen und Übernachtung machten wir uns auf den Weg von Phalaborwa im nördlichen Teil des Krüger zum südlichen Teil, über eine schöne Panoramaroute mit Stopps am Blyde River Canyon. Die berühmten Rondavels Formationen und auch das Gottes Fenster konnten wir leider nur erahnen, denn der Nebel war so dicht. Allerdings tat das unserer Stimmung keinen Abbruch. Wir haben am Gottes Fenster erstmals den berühmten „Stacheldraht“ probiert.  Danach machten uns die vielen Stufen zu den Bourke`s Luck Potholes auch nichts mehr aus.

Angekommen in der Nkambeni Lodge, bezogen wir erstmal unsere komfortablen Zelte. Am nächsten Morgen um 04:45 Uhr wurden wir mit Schlägen an unsern Zelten und den Worten „Good Morning“ geweckt, denn Telefon gibt es dort nicht. Da stand ich bereits unter freiem Himmel mit Blick auf den Sternenhimmel unter der Dusche. Schöner kann ein Tag nicht beginnen. Ein schneller Kaffee und Abfahrt zur Morgenpirsch in den Krüger Park. Dieses Gefühl die Tiere so frei zu sehen ist einfach unbeschreiblich. Und dann noch die Big Five an einem Tag, wir waren überglücklich.

Michaela Aulich | Reisen Timmermann
von Michaela Aulich Südafrika 2019

Wilderness

Nun war unsere Safari Zeit zu Ende und wir flogen von Johannesburg nach Port Elizabeth am indischen Ozean. Unser Beach Hotel war sehr komfortabel mit hervorragender Küche. Die Stadt an sich ist allerdings nicht so hübsch, eher eine Industriestadt. Daher sind wir auch gleich am nächsten Morgen mit gepackten Koffern die Garden Route Richtung Wilderness gefahren. Unterwegs hielten wir an einem tollen Highlight, dem Tsitsikamma Nationalpark, das größte und älteste Waldgebiet Südafrikas. Ein Spaziergang, mit zugegebenermaßen vielen Treppenstufen und Pavianen die den Weg kreuzten. Aber der Weg lohnt sich. Der Anblick der 192 Meter langen Hängebrücke die über die Mündung des Storms River führt, einfach atemberaubend. Dank Eva, einer Mitreisenden habe ich mich dann auch, trotz meiner Höhenangst, getraut diese zu überqueren.

Ein Stopp in Knysna darf natürlich auch nicht fehlen. Ein kleiner schnuckeliger Ort mit Restaurants, Hafen und kleiner Shoppingmeile wo man tolle Handwerkskunst kaufen kann.

Unser Übernachtungshotel für 2 Nächte war das Wilderness Hotel. Nicht weit vom schönen breiten Sandstrand entfernt. Allerdings blieb uns dafür nicht viel Zeit, denn am nächsten Morgen besuchten wir die Cango Caves, wo wir faszinierende Tropfsteinformationen sahen und zum Abschluss „Amazing grace“ acapella vorgesungen bekommen haben. Gänsehaut-feeling pur!

In Oudshoorn angekommen besuchten wir die Straußenfarm. Hier bekamen wir bei einer Führung alles erklärt und durften sie sogar füttern. Etwas makaber, aber nach Ende der Tour haben wir sie auch sogleich in Form von Straußensteak, Burger und Co verspeist und ich muss sagen, sehr lecker.

Stellenbosch

Wir verließen die Küste und fuhren durch die Kleine Karoo auf der legendären Route 62, Richtung Stellenbosch. Da wir alle von Ronnys Sex Shop gehört hatten, mussten wir dort natürlich Halt machen.

Nach der trockenen Wüstenlandschaft empfing uns nun die Kapregion mit Ihren Weingebieten umringt von Bergen. Stellenbosch ist eine hübsche idyllische Stadt. Kleine Geschäfte wie z.B „ Oom Samie se Winkel, ein uriger Laden in dem man von Antiquitäten bis modernen Kitsch einfach fast alles bekommt, ist ein Muss.

An unserem freien Nachmittag haben einige von uns den Tipp unseres Reiseleiters genutzt und sind im Manòushe einem libanesischen Restaurant essen gegangen und ich muss sagen es war hervorragend.

Des Weiteren haben wir an unserem ersten Tag in Stellenbosch das Pebbles Projekt besucht, eine Wohltätigkeitsorganisation die Kinder aus dem Weinland unterstützt. Oftmals wurden die Arbeiter früher mit Wein bezahlt und somit wurden sie sehr schnell alkoholkrank. Pebbles hilft den betroffenen Eltern und Kindern und ermöglicht Ihnen so eine Zukunft.

Da Stellenbosch und die Gegend darum für seine guten Weine bekannt ist, durfte natürlich die ein oder andere Weinprobe nicht fehlen. Besonders gut gefallen hat uns das Weingut Alto.

5 verschiedene Weine durften wir probieren und so einige nahmen sich auch ein Fläschchen mit. Besonders der Dessertwein hat es vielen angetan.

Kapstadt

Auf unserem Weg nach Kapstadt, wo wir unsere letzten 3 Nächte verbrachten, durften wir noch an einem außerplanmäßigen Fest teilnehmen, das Root 44, mit Live Musik und Multi kulturellen Essensständen. Noch beseelt von unserer Weinprobe wollten wir gar nicht weiter. Gut das Kapstadt nur 60 km entfernt liegt, so dass wir doch noch im hellen ankamen und nach dem Hotel Check- In zur Victoria und Albert Waterfront zum Abendessen gefahren sind.

Am frühen Morgen haben wir uns auf den Weg zum Tafelberg gemacht, denn wenn er sich so schön zeigt muss man das ausnutzen. Der Blick ist einmalig und so früh waren auch noch nicht so viele Menschen unterwegs so dass wir die Ruhe da oben sehr genossen haben.

Anschließend fuhren wir auf einer der schönsten Küstenstraßen der Welt, dem Chapmans Peak Drive in Richtung Kap der guten Hoffnung und auf dem Rückweg haben wir einen Stopp bei den Pinguinen am Boulders Beach eingelegt.

Am nächsten Morgen ging es mit einem Schiff von der Victoria & Albert Waterfront zur Gefängnisinsel Robben Island. Hier erfuhren wir viel von Nelson Mandela, der über 16 Jahre dort verbrachte und über die Hintergründe zu seinen Bemühungen für die Rassengleichheit. Etwas beklemmend war es schon so nah an der Geschichte zu sein.

Auf der Rückfahrt hatten wir dann noch das Glück das uns eine große Gruppe Delphine begleitet hat. Anschließend hatten wir dann Zeit an der Waterfront und die Möglichkeit nachmittags das District Six Museum zu besuchen. Unseren letzten Abend verbrachten wir im afrikanischen Restaurant „Gold“. Hier hatten wir viel Spaß. Jeder Gast hat eine Trommel bekommen und wir haben getrommelt bis die Hände rot waren. Zwischen den professionellen Trommelvorführungen gab es 14 verschiedene afrikanische Spezialitäten zu essen, die sehr lecker waren. Zudem wurden wir noch im Gesicht angemalt und unser Highlight war, das Melanie die auf die mit 2 anderen auf die Bühne gebeten wurde den Afrikanern bei einer Tanzvorführung gezeigt hat das auch die Deutschen Rhythmus im Blut haben.

Der letzte Tag und die Abreise

An unserem Rückflugtag haben wir morgens noch eine Fahrt auf den Signal Hill gemacht, von wo man ebenfalls einen fantastischen Blick auf Kapstadt hat. Von hier kann man auch einen Paraglide Flug machen. Mir reichte allerdings schon der Anblick.

Ein Besuch des farbenfrohen Bokaap Viertel durfte natürlich auch nicht fehlen. Hier gibt es einen tollen Gewürzhändler, wo wir uns für sehr wenig Geld mit den tollsten Gewürzen eindeckten.

Der letzte Programmpunkt war dann das Projekt „Streetwire“ wo einheimische Künstler aus Draht und kleinen Perlen wahre Kunstwerke zaubern. Wir haben uns dann an die kleineren Schlüsselanhänger gewagt die wir dann auch mitnehmen durften.

Nun hieß es Abschied nehmen von Daniel, unserem hervorragenden Reiseleiter und John, unserem Busfahrer.

Wir flogen mit South African Airways von Kapstadt nach Johannesburg, genossen noch ein letztes Bierchen am Flughafen und flogen dann weiter nach Frankfurt, wo uns unser Busfahrer Charlie bereits mit heißem Kaffee erwartete.

Es war eine eindrucksvolle Reise, mit tollen Teilnehmern, ganz viel Freude und Spaß.

Michaela Aulich | Reisen Timmermann

Michaela Aulich

"Weitere Informationen oder Beratungen bezüglich einer Südafrika-Reise gerne über unser Büro oder auf Anfrage auch an mich direkt!"

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Ihr Urlaub ist nur noch entfernt!